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Die Gründung des Musikverein Süng hängt eng mit der Entstehung der Pfarrgemeinde St. Agatha im Jahr 1860 zusammen. Gottfried Teller, erster Pfarrer in Süng, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Infrastruktur für ein junges und modernes Gemeindeleben zu schaffen – dazu gehört eben auch die Musik. So wurde auf seine Initiative hin zwischen 1860 und 1869 der „kirchliche“ Musikverein Süng als einer der ersten Musikvereine in der Umgebung gegründet. Die Gründung eines Musikvereins war seiner Zeit höchst innovativ, denn wenn man damals Musik hören wollte, musste man sie schon „selber machen“ – Wiedergabegeräte gab es damals noch nicht.

Während der beiden Weltkriege und den damit verbundenen Einschränkungen und Verlusten (einige Musiker fielen im Krieg) kam das Vereinsleben mehrfach fast zum Erliegen. Nach dem Krieg führte man die alten Traditionen fort, konnte aber nur bedingt an die alten Erfolge anknüpfen.

Im Jahr 1977 ergriff dann Herr Alois Bördgen die Initiative und kümmerte sich unermüdlich um den Neuaufbau des Vereins.

Mit Hilfe der Pfarrgemeinde und privaten Spendern wurden Instrumente angeschafft. Mit einer Vielzahl von Kindern und Jugendlichen wurde neu gestartet.

Was für uns heute selbstverständlich ist, damals aber durchaus kontrovers diskutiert wurde, war die Frage, ob man auch Mädchen aufnehmen sollte.

Man entschied sich, erneut höchst innovativ, für die Mädchen – eine Entscheidung, die bei einigen Nachbarvereinen noch lange auf sich warten ließ.

Der Beginn stand allerdings unter keinem guten Stern, der gerade gewonnene Ausbilder und Dirigent Herr Stitz verunfallte kurz nach dem Beginn und konnte seine Arbeit nicht aufnehmen.

Die Lücke füllte Herr Eugen Diederich aus Wipperfürth, er hatte bereits in Wipperfeld und Kreuzberg entsprechende Aufbauarbeit geleistet.

Im Frühjahr 1982 war es dann soweit, der Musikverein Süng spielte sein erstes eigenes Konzert im Saal Sprenger-Roth vor voll besetztem Haus.

Herr Eugen Diederich war bis 1983 Dirigent und musste dann altersbedingt den Dirigentenstab abgeben.

Die folgenden Dirigenten waren Winfried Braun, Norbert Miebach und Manfred Grossman.

Seit 1994 steht Klaus Müller dem Orchester vor, ein Dirigent aus den eigenen Reihen, wieder aus Steinenbrücke.

Wie alle Vereine und Organisationen ist auch der Musikverein Süng einem starken Wandel unterzogen. Die Veränderungen in der Gesellschaft, allem voran der demographische Wandel, erfordert eine neue Ausrichtung.

Die Ziele und die Zielgruppen ändern sich entsprechend, eine Herausforderung die gerne angenommen wird.

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